Dein Unternehmen tun können
Ein Telekom-Anbieter sieht das Abwanderungsrisiko von Kunden nun 3 Monate im Voraus
Geschäftsbereich
Das Unternehmen ist ein etablierter Anbieter mit über 70.000 Abonnenten. Bei einer jährlichen Abwanderungsquote von 15 % musste der Umsatz mit Bestandskunden geschützt werden.
Problem
Die größte Herausforderung war der Zeitpunkt. Ein Kontakt während des Kündigungsgesprächs ist meist zu spät. Das Vertrauen ist dann oft schon verloren und Rabatte helfen kaum noch. Das Unternehmen musste unzufriedene Kunden finden, solange sie noch zu halten waren.
Lösung
Schritt 1: Daten aus verschiedenen Systemen zusammenführen
Das Projekt begann mit der Sammlung aller Kundeninformationen an einem Ort. Dies beinhaltete die Zahlungshistorie und technische Protokolle sowie Support-Anrufe. Wir verknüpften Daten, die zuvor in verschiedenen Abteilungen gespeichert waren. Dies ermöglichte eine einheitliche Sicht auf die Erfahrung jedes Abonnenten über die Zeit hinweg.
Schritt 2: Leise Signale von Frustration erkennen
Wir suchten in den Daten nach Mustern vor einer Kündigung. Beispiele waren sinkende Internetgeschwindigkeit oder plötzliche Änderungen beim Zahlungsverhalten. Diese Zeichen waren oft zu subtil für eine manuelle Erkennung.
Schritt 3: Das Vorhersagemodell trainieren
Wir nutzten Tausende Beispiele von Kunden, die bereits gegangen waren. Das System lernte die Muster dieser Abgänge. Jetzt erhält jeder Abonnent einen Risikoscore. Das ermöglicht Vorhersagen noch vor einer formalen Beschwerde.
Schritt 4: Zur proaktiven Ansprache wechseln
Das Team erhält wöchentlich eine Liste der gefährdeten Kunden. Sie rufen proaktiv an und bieten direkte Lösungen an. Technische Fehler werden behoben oder bessere Tarife angeboten. Dieser Ansatz macht aus einer Kündigung eine positive Erfahrung.
Ergebnisse
- 80% Genauigkeit bei der Identifizierung gefährdeter Kunden.
- 8,400 Kunden werden pro Jahr gerettet bevor sie wechseln.
- Die Abwanderung wurde durch das Lösen versteckter Probleme gesenkt.
- Die Kommunikation wurde persönlich weil das Team die Gründe für die Unzufriedenheit kannte.
Dein Unternehmen tun können